한양대학교 2017학년도 수시 글로벌인재(어학특기자) 전형
독 일 어 E S S A Y
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Lesen Sie zuerst den folgenden Text und die unten stehenden Aufgaben. Schreiben Sie dann einen Aufsatz in formellem Deutsch, der Ihre Gedanken so überzeugend wie möglich zum Ausdruck bringt.
Guten Tag und herzlich willkommen bei „Deutschlandsspiegel“. Heute sprechen wir mit Herrn Rainer Winter, einem Biologen, über „Umwelthauptstadt Europas“ oder „Grüne Hauptstadt Europas“.
Frau Müller: Was heißt „Umwelthauptstadt Europas“ oder „Grüne Hauptstadt Europas“?
Herr Winter: „Umwelthauptstadt Europas“ oder „Grüne Hauptstadt Europas“ ist ein Name, der jedes Jahr von der Europäischen Kommission gegeben wird. Seit 2010 geht dieser Name an Städte, die das Leben in der Stadt umweltfreundlicher gemacht haben. Das waren: Stockholm in Schweden (2010), Hamburg in Deutschland (2011), Vitoria-Gasteiz in Spanien (2012), Nantes in Frankreich (2013), Kopenhagen in Dänemark (2014), Bristol in England (2015) und Ljubljana in Slowenien (2016). Am 18. Juni 2017 ist der Preis wieder nach Deutschland, an Essen, gegangen. Mit der Natur freundlicher leben, weniger Autos und auch weniger Wasserbenutzung waren die wichtigsten Fragen dieser Stadt. Man darf nicht vergessen, dass Essen einmal eine Fabrikstadt war, die jetzt zu einer „grünen“ Stadt geworden ist.
Frau Müller: Aber warum sind diese Städte „grün“ und damit Umwelthauptstadt?
Herr Winter: Weniger Autos, mehr Natur in der Stadt und saubere Luft gehören zu einer „grünen“ Stadt. Auch neue Ideen sollen zeigen, was eine Stadt gegen den Klimawandel tut. Auch andere Städte in Europa wollen zeigen, dass sie „grün“ leben und denken können. Nicht nur mit Sonnen-, Wind- und Wasserenergie, sondern auch mit vielen Fahrradwegen in der Stadt ist das CO₂in Kopenhagen bis zu 40% gefallen. Fast 45 % Menschen in Kopenhagen fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, Schule oder Universität.
Frau Müller: Was heißt „grün“ leben?
Herr Winter: Eine „grüne“ Stadt muss auch wirklich grün sein, also mit Natur in der Stadt leben. Und das heißt nicht nur, dass es viele Parks in der Stadt gibt. Auf den Büro- und Wohnhäusern gibt es kleine Gärtchen mit Tischen und Stühlen, wo man in der Mittagspause oder nach der Arbeit in Ruhe sitzen kann. Dadurch wird die Stadt grüner und gesünder - aber auch schöner!
Frau Müller: Wie wichtig ist eine „grüne“ Stadt für den Markt?
Herr Winter: Viele Städte versuchen schon jetzt, aus Sonne, Wasser und Wind mehr Energie zu gewinnen. Das nächste Problem wäre – die langen Wege von der Fabrik bis zum Geschäft. Viele Supermärkte in Deutschland verkaufen Lebensmittel aus dem eigenen Land. Zum Beispiel Fleisch aus Deutschland - und nicht aus Australien.
Das ist umweltfreundlicher.
Frau Müller: Was wünschen Sie den „grünen“ Städten weiter?
Herr Winter: Durch den Klimawandel gibt es viele Probleme - aber auch viele neue Ideen! Wenn wir diese Ideen weitergeben, können wir auf der Welt „grüner“ leben.
Aufgaben:
Schreiben Sie Ihre Meinung zu folgenden Fragen:
a) Welche Stadt in Korea könnte den Namen „Grüne Hauptstadt Asiens“ bekommen? “Ja” oder “Nein” und warum?
Geben Sie eigene Beispiele.
b) Wäre das möglich, ohne Auto in einer Stadt zu leben? Geben Sie eigene Ideen dazu.
c) Was können Sie selbst tun, um umweltfreundlicher zu leben?
Allgemeine Hinweise
1. Schreiben Sie auf Deutsch mit einem schwarzen Kugelschreiber oder einem schwarzen Bleistift.
Sie können einen Radiergummi benutzen oder Wörter mit einem schwarzen Stift durchstreichen und neu schreiben.
2. Sie haben 60 Minuten Zeit für Ihren Aufsatz.
3. Text sollte 400 bis 450 Wörter bzw. ungefähr 36 Zeilen umfassen.
4. Fangen Sie direkt an zu schreiben, ohne Ihrem Essay eine Überschrift zu geben.
5. Teilen Sie keine persönlichen Informationen wie den Namen Ihrer Schule, die Namen Ihrer Familienangehörigen usw. mit.